Munggenverlag

Der Munggenverlag vertreibt das Bergsteigerbuch „Kröntenkaffee – Bergerlebnisse und Bekanntschaften im Urnerland“. Der Munggenverlag veröffentlicht auf dieser Website die Publikationen von Bruno Bollinger und Sybilla Schmid Bollinger.

„Mein lieber Freund und Kupferstecher – zunächst mal war ich sprachlos und das will was heissen! Dann – Du kennst mich – beim Durchblättern, Durchlesen, beim Staunen ob dieses/Deines Werkes das Eine oder das Andere, das man besser hätte machen können, oder gar weglassen/kürzen. Gesamteindruck aber grossartig. Keiner, weder Du, noch ich und auch nicht Alois (schon grad gar nicht) hätte an sowas vor vier Jahren geglaubt. Gut, ich habe ein bisschen mitgeholfen und das Feuer der ersten Begeisterung nicht ganz habe ausgehen lassen. Trotzdem: Ehre wem Ehre gebührt, und das bist vor allem Du!“

Das neue Buch:

„Eine besondere Seilschaft“

Paperback, A4 (210 x 297 mm), 350 Seiten

ISBN 978-3-033-08285-4

CHF 40,00

Das Buch ist erhältlich bei:

Buchhandlung Susanne Giger, St. Oswaldsgasse 14, 6300 Zug

Buch Shop Ägeri, Zugerstrasse 4, 6314 Unterägeri

Piz Buch und Berg, Müllerstrasse 25, 8004 Zürich

Druckerei Gasser, Gotthardstrasse 112, 6472 Erstfeld

Das Buch kann auch bei mir bestellt werden: brunobollinger@bluewin.ch

Flyer "Eine Besondere Seilschaft"

BrakAn 79: Eine besondere Begegnung

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Rückmeldungen / Rezensionen

 


Annelis Kellenberger aus Küssnacht: „Ich habe schon lange nicht mehr ein so spannedes, interessantes Buch gelesen. Einfach super, sehr beeindruckend! Wir haben Alois sehr gut gekannt. Wir wohnten von 1965 – 1972 bei Striklers. Es war eine sehr schöne Zeit. Unsere Kinder, geb. 1963 + 1966, haben Alois sehr geliebt. Sie nannten ihn Onkel Alois. Wir haben Fotos von unreren Kindern auf dem grossen Stein im Garten. Dass Alois ein begeisterter Kletterer war, wussten wir, aber nicht, war für gewaltige Touren er machte. Einfach kaum zu glauben. Wir können nur staunen und ihn bewundern. Er war ein sehr ruhiger, bescheidener Mensch. Es freut uns ausserordentlich, dass er in einem Buch gewürdigt wird.“

Leo Schlömmer, Seilpartner von Alois in der Eiger Nordwand:

„Ich freue mich wahnsinnig auf Ihr Buch über Alois und Fredy Hächler. Meine Zufallsbekanntschaft auf der Kl. Scheidegg mit Lois und die anschliessende, souveräne Eiger-Mordwand-Durchsteigung war schon ein starkes Stück! (20. Begehung der Nordwand). – Dies alles vor 60 Jahren, nämlich September 1961! Lois war einer der stärksten Bergsteiger, mit dem ich je geklettert bin!! Sollten Sie Fredy Hächler noch einmal sehen, liebe Grüsse von mir. Wir haben uns am Walker-Pfeiler kennengelernt, als er mit Alois unterwegs war und ich mit einem Österreicher!“

Bruno Keiser aus Neuheim: Das Buch eine «Eine besondere Seilschaft» habe ich in einem Zug durchgelesen. Obwohl wir keine Kletterer sind hat mich das Buch gefesselt. Wir sind dankbar über Ihr Buch, zwei interessante Typen näher kennen zu lernen. Meine Frau Marlis (Kälin) hat auch noch Strickler im Blut und ebenfalls Verwandte ab Hof Bumbach in Menzingen. Ich als alter Döschwo Fahrer hat natürlich Fredy Hächler mehr interessiert. Ein wahrer Lebenskünstler, Chapeau. Nochmals vielen Dank für das tolle Buch.“

Ursula Reiss, die Witwe von Ere Reiss, der Lothse-Erstbesteiger:

 



 

Marco Volken, Bergsteiger und Buchautor: „Zwei wirklich spannende und zu wenig bekannte Figuren, dazu unzählige Geschichten und Anekdoten – da hast du den Alois Strickler fast wieder zum Leben erweckt, und den Hächler ein bisschen unsterblich gemacht... Complimenti!“

Kurt Haberstich, Bergsteiger und Schriftsteller: „Dazu gratuliere ich dir herzlich. Aus eigener Erfahrung weiss ich, welchen Aufwand akribische Recherchen erfordern. Ich finde es grossartig, dass du dir Mühe genommen hast, diese zwei besonderen Biografien aufzuarbeiten und ins verdiente Licht zu stellen, damit ihre aussergewöhnlichen Leistungen der Nachwelt erhalten bleiben. Die abwechselnden Beschreibungen der zwei ‚Wilden‘ ziehen einen derart in Bann, dass man, ob am Berg, auf dem Meer oder in fremden Ländern, das Gefühl hat, selber dabei gewesen zu sein. Beeindruckend ist vor allem die Bescheidenheit von Alois, der in seiner Hochform einem Rébuffat, Bonatti oder anderen Berg-Koryphäen in nichts nachsteht. Schade, dass wegen seiner Zurückhaltung die breite Öffentlichkeit nichts von seinen Hochleistungen in Fels und Eis mitbekommen hat. Verdient hätte er es auf jeden Fall. Ebenso bemerkenswert sind die Abenteuer von Fredy, der wirklich als urwüchsiger Haudegen bezeichnet werden kann. Nicht viele Menschen haben den Mut, ihr gesichertes Leben aufzugeben um ‚frei‘ zu sein. Und das bis ins hohe Alter. Für dein besonderes Werk wünsche ich dir eine grosse Leserschaft, sodass sich der bedeutsame Aufwand ‚eurer Dreier-Seilschaft‘ in jeglicher Hinsicht auszeichnet.“

Trudi von Fellenberg-Bitzi, Buchautorin, ISSV-Vizepräsidentin: „Gratulation! Das ist ja ein Riesenwerk. Da werde ich gerne drin lesen… Fürs Büchergestell eher etwas schwierig. Aber – für die Augen prima.“

Hampi Schoop, Präsident KCA (Kletterclub Alpstein): „Das Buch liegt neben meinem Bett und, wenn ich nicht zu müde bin vor dem Schlafen, lese ich darin. Es liest sich sehr angenehm und spannend. Kompliment!“

Beat Kälin, Göttibub von Alois: „Über Weihnachten hatte ich Zeit Dein Buch über Alois und Fredy und über meine Wenigkeit in diesem Gebilde voller Spannung zu lesen. Von Fredys Büchern und den diversen Berichten von und über Alois, welche ich bereits früher, teilweise bereits nach deren Erscheinen lesen konnte, ist mir vieles bekannt vorgekommen. Trotzdem war Dein Buch von Anfang bis zum Schluss eine spannende Lektüre und hat mir die beiden Extremsportler und Abenteurer ihrer Zeit auf eine andere Weise näher gebracht. Durch die abwechselnde Schilderung gelingt es Dir einen verbindenden Bogen über die unterschiedlichen Leben und Charakteren von Alois und Fredy zu spannen. Dabei ist mir bewusst geworden, wie sehr sie trotz grosser Unterschiede sich ohne grosse Worte ergänzten und ähnliche Ziele verfolgten: in der Herausforderung der Natur zu bestehen, den eigenen Weg zu gehen und sich treu zu bleiben. Alois und Fredy sind zwei intelligente, auf ihre Art weltoffene und doch introvertierte Zeitgenossen, beherzt mit einem Drang ins Unbekannt vorzustossen. Ihre Abenteuer habe sie für sich und mit ihren jeweiligen Partnern und Partnerinnen durchlebt sowie gekonnt teilweise aufgeschrieben, fotografisch oder malerisch festgehalten. Fast in letzter Minute der langen und intensiven Leben Dir Einblick geben, um das für sie Wesentliche der Nachwelt erhalten und weitergeben zu können. Nach einer kurzen und intensiven gemeinsamen Zeit in den Bergen trennten sich ihre Wege und verfolgten neue Herausforderungen bis ins hohe Alter. Zwischen ihnen geblieben ist eine Verbundenheit ohne sich zu treffen. Die letzten Jahre haben Alois und Fredy zurückgezogen über ihr Dasein sinniert, dabei die rasche Veränderung der medialen Technik mitgemacht und die Veränderung der Umwelt durch zunehmende Hektik und Dichte mit Sorge zur Kenntnis genommen. Dank Dir Bruno mit deiner behutsamen Art der Lebensforschung und des Geschichten Aufschreibens habe ich einen wunderbaren Einblick in die bemerkenswerten Leben von Alois und Fredy erhalten. Mir ist, als ob ich Fredy, den ich persönlich nie getroffen habe nun so gut kenne wie meinen Götti Alois.“

Willi Hächler, Fredys Bruder: „Ein gelungenes Werk, das sich abhebt von anderen Werken. So im Format, in der Schriftgrösse, in der Druckqualität und ebenso unterscheidet es sich im Inhalt von anderen Bergbüchern. Es ist wohl das beste Buch von Fredy. Ebenso die Druckkunst hat hier die grösste Stufe erreicht.“

Lucia Meyer: „Jedes Mal, wenn ich das Buch zur Hand nehme, erfüllt mich grosse Dankbarkeit. Zum einen Ihnen gegenüber, dass Sie Ihr grosses Projekt realisierten, zum andern Alois gegenüber, mit welchem mich eine tiefe Freundschaft verband. Wenn es irgendwo eine zwischenmenschliche Not gab, fragte er mich um Rat. Es war einfach eine gute, wertvolle Zeit mit Alois.“

Ein Vogel hat keine Angst, dass der Ast unter ihm bricht. Nicht, weil er dem Ast vertraut, sondern seinen Flügeln.

Fredy Hächler: „Mein lieber Freund und Kupferstecher – zunächst mal war ich sprachlos und das will was heissen! Dann – Du kennst mich – beim Durchblättern, Durchlesen, beim Staunen ob dieses/Deines Werkes das Eine oder das Andere, das man besser hätte machen können, oder gar weglassen/kürzen. Gesamteindruck aber grossartig. Keiner, weder Du, noch ich und auch nicht Alois (schon grad gar nicht) hätte an sowas vor vier Jahren geglaubt. Gut, ich habe ein bisschen mitgeholfen und das Feuer der ersten Begeisterung nicht ganz habe ausgehen lassen. Trotzdem: Ehre wem Ehre gebührt, und das bist vor allem Du!“

Anne Ithen: „Grosse Überraschung im Briefkasten! Vielen Dank! So hast du also dein Buchprojekt erfolgreich abgeschlossen. Ich konnte nicht widerstehen und habe schon einige Passagen von beiden Portraitierten gelesen. Spannend! Am allermeisten gefallen mir aber die gemalten Bergbilder. Sie sind genial! Gut, kommen sie auch auf dem Titelblatt so vielfältig arrangiert vor.“

Emil Zopfi, Schriftsteller: „Herzlichen Dank für das Buch, ein grossartiges Werk. Nebst den akribisch recherchierten Porträts der zwei bedeutenden Bergsteiger ist es ein wichtiges Stück Alpingeschichte der Schweiz. Gratuliere! Ich hoffe, es findet auch die angemessene Anerkennung.“

Maurice Cochand, ehemaliger GHML-Präsident: „Die Welt steckt voller Wunder! So eine riesige Arbeit, das Buch sieht wunderschön aus, absolut wunderschön, und so viele Illustrationen ... so eine Freude, es vor zehn Minuten in meinem Briefkasten zu entdecken!!! Danke! Danke danke danke Bruno! Bin berührt ... aber "chut chut" jetzt muss ich lesen ... oder darf ich.“

Beat Kälin, Göttibub von Alois und SAC-Tourenleiter: „Gestern habe ich grosse Paketpost von Dir bekommen. Das hat sich gelohnt, diese zwei besonderen Leben festzuhalten. Zu meinem lückenhaften Kennen von Alois gibt es mir ein neues Bild und ich freue mich, noch viel mehr zu erfahren. Ich danke dir für die grosse Arbeit und dein Durchhaltewillen.“

Romi De Ambrosis: „Heute ist Ihr Buch „Besondere Seilschaft“ bei uns eingetroffen. Das hat mich riesig gefreut. Ich werde mich in den nächsten Tagen in das Buch vertiefen. Aber schon jetzt habe ich beim Überfliegen festgestellt, dass Sie mit diesen beiden so sorgfältig erarbeiteten Portraits ein wunderschönes Dokument geschaffen haben. Dafür möchte ich Ihnen meine grosse Hochachtung und einen riesigen Dank aussprechen! Ich freue mich schon jetzt auf nächste Woche, wo sich mir die Gelegenheit zum ruhigen Lesen bieten wird.“

Robert Bösch, Fotograf: "Zwar schade, hat Fredy bereits (fast) alles verschenkt, aber sie gefallen mir schon, seine Bilder. Man spürt, dass der Maler ein Gefühl für die Berge hat." Robert Bösch wollte ein 4000er Bild von Fredy kaufen. Die Bilder hat Fredy aber dem Alpinmuseum in Bern als Schenkung übergeben.

Josef Strickler: „Ich habe heute dein Buch über „eine besondere Seilschaft“ erhalten. Ich möchte mich dafür recht herzlich bedanken und zu deinem Werk recht herzlich gratulieren. Ich habe es erst überblättert, aber schon sehr viele interessante Bilder und Geschichten gesehen. Jetzt bleibt mir noch die Möglichkeit, für deine Arbeit zu Alois Strickler Leben, mit allen den verschiedenen Nachforschungen und Gesprächen, welche nötig waren, um ein so langes Bergsteigerleben in Wort und Bild auf das Papier zu bringen, ganz einfach ‚Vergelt‘s Gott‘ zu sagen.“

Peter Zumstein, Sohn von Heinz Zumstein (Alois Kletterpartner): „Merci vielmals für deine Arbeit. Ich gratuliere. WOW! Ich habe das Buch bereits zu Ende gelesen. In wenigen Augenblicken stelle ich es ins Büchergestell schräg gegenüber der Breitlauihorn-Nordwand im Lötschental. Ich glaube, dass das nicht der schlechteste Platz für ein Buch ist, zumal Frison-Roche, Messner, Gallet u.a. es dort stützen. Jedenfalls las ich das Kaleidoskop zu dieser besonderen Seilschaft mit besonderem Interesse, manchmal auch etwas wehmütig.“

Pius Zgraggen, ehemaliger Tourenchef SAC Gotthard: „Ich habe das Buch in zwei Tage gelesen. Spannende Biografien, gut geschrieben. Schön, dass diese beiden Personen mit deinem Buch nicht in Vergessenheit geraten.“


Andreas Brunner, Präsident Interkantonaler Bergführerverband: „Es ist vollbracht – ich habe dein Buch «Eine besondere Seilschaft» über Alois Strickler und Fredy Hächler gelesen. Oder man könnte auch sagen … verschlungen. Ich finde, es ist angenehm geschrieben und spannend zu lesen. Ein tibetisches Sprichwort sagt: «Besser ein Jahr wie der Tiger, als hundert Jahre wie das Schaf!» Bergsteiger sind keine todessüchtigen Hasardeure, die immer wieder das Glück herausfordern. Vielmehr sind Bergsteiger Menschen, die mit Verstand, Können, Kraft und Geschicklichkeit ihre Grenzen des Machbaren immer wieder ein wenig weiter verschieben. Und das Glück gehört natürlich auch dazu. Glücklose Bergsteiger werden wohl nicht alt. Alois Strickler und Fredy Hächler haben ein Leben lang ihre Tigerjahre gelebt, was bei mir Ehrfurcht und Bewunderung auslöst. Die Art und Weise, wie Fredy Hächler jetzt lebt, entspricht nicht gerade meinen Vorstellungen und meiner Lebenshaltung. Na ja – wenn man über 40 Jahre bei der Polizei arbeitet, prägt das schon. Aus den Schilderungen heraus habe ich dennoch den Eindruck, dass Fredy Hächler niemandem zur Last fällt und einfach konsequent seinen eigenen Weg geht. Und davor ziehe ich den Hut! Und abgesehen davon soll doch jeder nach seiner Fasson glücklich werden. Bei Alois Strickler beeindruckt mich sein Mut, zur damaligen Zeit so viele schwere Routen gemeistert und gesund überstanden zu haben. Wenn ich nur schon daran denke, mich einfach um den Bauch herum anzuseilen, «tschuddert» es mich. Allerdings habe auch wir in den Anfängen mit den Seil direkt um Brust und Schulter angeseilt, was sehr unangenehm war und kaum ein Hängen über mehrere Minuten erlaubt hätte. So hat man’s gelernt – stürzen verboten. Mir gefallen die Bilder von Fredy Hächler und ich finde das toll, wie du diese Bilder ins Buch eingebracht hast. Mit deiner Arbeit erweist du nicht nur den beiden Bergsteigern die Ehre, sondern trägst auch zur Geschichtserhaltung unseres Bergführerverbands bei. Das weiss ich sehr zu schätzen, denn: ‚Wer nicht weiss woher er kommt, der weiss auch nicht wohin er geht‘.

Lorenz Strickler: „‘Eine besondere Überraschung!‘ Ganz herzlichen Dank für das grossartige Buch mit den unvergesslichen Geschichten über den lieben verstorbenen Alois! Das ist wirklich fast unglaublich, was Alois in seinen / unseren wunderschönen Bergen alles erlebt hat. Durch dieses Buch können wir ein ganz wenig Anteil nehmen, was er für Momente, Glücksgefühle, Strapazen, Erfolge usw. mit seinem enormen Willen geleistet hat. Darin dürfen wir auch erkennen, was Kameradschaft heisst...! Mit allen seinen Bergkameraden, aber ganz besonders mit Fredy Hächler und seiner Schwester Margrit!! Durch Sie, Herr Bollinger, erfahren wir mit diesem Buch auch recht vieles, ‚Allgemeines‘ vom Leben unseres lieben Alois Strickler. Ganz herzlichen Dank.“

 Peter Niffeler: Vielen, vielen Dank. Ich bestaune deine Schaffenskraft und gratuliere zu deiner Arbeit. Auch Alois in den Bergen ...... wird sich freuen.“

Katharina Teuscher, Geschäftsführerin Stiftung Pro Patria: „Danke für das Buch. Ein grosses Werk! Da steckt viel Arbeit dahinter.“

Maria Küntzel-Kälin, Nichte von Alois: „Endlich komme ich dazu, dir für dein Buch zu danken und für die grosse Ausdauer und deine Bemühungen, Alois zu überzeugen, mitzumachen. Ich habe das Buch mit grossem Interesse gelesen und wundere mich, dass Alois bis zu seinem Tod Kontakt zu Fredy Hächler hatte. 2 unterschiedlichere Charaktere kann man sich ja kaum vorstellen! In den Bergen haben sie sich aber offenbar sehr gut ergänzt. Nach dem 2. Mal lesen kommt es mir so vor, als ob Alois über seine Besteigungen eigentlich nur mit andern Berglern gesprochen hat, wenn überhaupt. Wir, das gewöhnliche Fussvolk waren in seinen Augen wohl nicht das richtige Publikum, weil wir bergsteigerische Leistungen nicht richtig einschätzen konnten. So hat er mit Beat darüber gesprochen, mit mir höchstens über die Länder und deren Bevölkerung. Ich bin richtig stolz, ihn als Onkel gehabt zu haben und bin stark beeindruckt, was er alles geleistet hat und das mit der damaligen Ausrüstung. Noch eine kleine Geschichte: Den Pullover auf S. 34 und 91 hat meine Grossmutter für ihn gestrickt. Als ich einmal, ich war wohl in der Sekundarschule, in Ägeri bei meinen Grosseltern zu Besuch war, gab mir meine Grossmutter den Pullover, der vom vielen Tragen und Waschen schon recht verfilzt war, um ihn am Ellenbogen zu flicken. Dabei kontrollierte sie genau, dass ich kein «Geschnurpf» sondern schöne Maschenstiche machte. Ich erinnere mich auch gut daran, dass Alois den oft getragen hatte. Durch die Verfilzung war er sicher schon fast winddicht geworden.“

 

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